1969, der Mond, in Schwarz-Weiß: Astronauten fangen etwas Leuchtendes mit einem riesigen Schmetterlingsnetz. „Houston, wir haben ihn.“ Heute, in einem Geheimbunker im Taunus: Ein Wachmann packt sein Käsebrot aus. Hinter Panzerglas erwacht die Lebensform vom Mond. Sie riecht den Käse.
Neuling Doris Dutsch ist zu groß für jeden Schreibtisch und wird durch alle sechs Polizeiebenen gereicht, bis Chef Scheitza sie nach ganz unten versetzt. Dort arbeitet Einzelkämpfer Maximilian Mutsch. Er will keine Partnerin. Doch bevor die beiden sich beschnuppern können, rollt der erste Fall heran.
Die Mondlandungen der NASA dienten nie dem Fahnenhissen. Sie waren eine Jagd auf die Lebensform vom Mond – ein glibberiges, leuchtendes Etwas, das nicht spricht, sondern nur blubbert. Jahrzehntelang wurde sie heimlich gefangen gehalten, jetzt ist sie entkommen. Die Spur führt über eine leergefressene Käsetheke in der Kleinmarkthalle zu einer Käsefalle in der nächtlichen Großmarkthalle. Zwei steife US-Agenten wollen sie zurück. Lebend.
Vollmondnacht über dem Main. Dutsch zielt mit einer Silberkugel, gegossen aus Ommas antikem Besteck, und drückt ab. Das Problem: Der Auftrag lautete „quicklebendig“.
Mutsch hat eine Idee. Au Backe.